Energieeffizienz

Förderung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die neue Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau veröffentlicht. Das Bundesprogramm Energieeffizienz wird bis 2021 fortgeführt. Die ursprüngliche Laufzeit des Programms war bis zum 31.Dezember 2018 begrenzt. Für die Umsetzung der Maßnahmen war für die Laufzeit von drei Jahren ein Budget von 65 Millionen Euro vorgesehen. Aufgrund der großen Nachfrage wird das Programm nun bis 2021 mit einem jährlichen Budget von 25 Mio. Euro fortgesetzt.
Ab dem 01.01.2019 gilt eine neue Förderrichtlinie in der die Anforderungen an Kühllager und Trocknungsanlagen weiter konkretisiert wurden.

Es werden Investitionen in langlebige Wirtschaftsgüter gefördert, die die Energieeffizienz des Produktionsprozesses landwirtschaftlicher Primärerzeugnisse maßgeblich steigern.

Einzelmaßnahmen Modernisierung in landwirtschaftlichen Gebäuden:

Bei den Einzelmaßnahmen wird der Ersatz oder die Nachrüstung einzelner Anlagen durch hocheffiziente Anlagen, z. B. elektrische Motoren und Antriebe, Pumpen, Anlagen zur Kälteerzeugung, Ventilatoren, Einbau einer energieeffizienten Lüftung im Stall, Wärmetauscher, Wärmespeicher, effiziente Milchvorkühlung, Umstellung von Raumheizung auf Zonenheizung z.B. in der Ferkelaufzucht, Umdeckung oder Einbau von Energieschirmen im Gewächshaus, der Austausch von hocheffizienten Tauchwasserpumpen bei Bewässerungsanlagen, die Installation computergestützter Klimaregelung und LED Assimilationsbeleuchtung in Gewächshäusern usw. in Gebäuden gefördert. Zuschuss bis zu 30%. Als Nachweis ist das Datenblatt des Herstellers ausreichend.

Energieeffiziente Modernisierungen des Gebäudes sind in allen landwirtschaftlichen Gebäuden; auch für Tierhaltung genutzte Gebäude möglich. Hier kann z.B.: die energetische Modernisierung der Heizung, Isolierung und Lüftung in Geflügel- und Schweineställen gefördert werden. Der Zuschuß beträgt 30% wenn 35% Energie eingespart wird. Es ist ein Gutachten erforderlich. Die erforderliche Energieberatung zur Erstellung des Gutachtens wird mit 80% (max. 6.000,-) bezuschusst. Ich habe die Zulassung als Sachverständiger für die landwirtschaftliche Energieberatung erhalten.

Neubau von Niedrigenergiegebäuden Zuschuss bis zu 40%. Gefördert wird der Neubau für die Produktion pflanzlicher Primärerzeugnisse beim Erzeuger, z.B.: Gewächshäuser, Kulturräume, Kühllager für Kartoffeln/ Gemüse/ Obst, Trocknungsanlagen. Die erreichbare Energieeinsparung ist im Vergleich zum heutigen Standard (Referenz) durch ein Gutachten zu ermitteln. Das zuwendungsfähige Investitionsvolumen muss mindestens 3.000 € betragen.

Es gelten hier keine GV- oder VE- Einschänkungen, d.h. es können auch gewerbliche Betriebe gefördert werden. Wir überprüfen unverbindlich die Fördervoraussetzungen für Ihr Vorhaben! Unsere Gebühr ist erfolgsabhängig und da wir die Zulassung bei der BLE erhalten haben werden die Gebühren bezuschusst. Wir übernehmen für Sie die komplette Fördermittelabwicklung.Für nähere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns an!   04456/ 899870