Agrarinvestitionsförderungspogramm AFP in Niedersachsen

AFP 2018 Nds:

die Antragstellung erfolgt vom 16. bis zum 26.04.2018.  Die Tierzahlobergrenzen werden für Rinder auf 600Tiere und für Mastkälber auf 500 Tiere erhöht.
Maschinen der Aussenwirtschaft werden gefördert wenn sie zu einer deutlichen Emissionsminderung bei Wirtschaftsdüngern oder zu einer deutlichen Verminderung von Umweltbelastungen bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln führen. Förderung von Geräten zur mechanischen Unkrautbekämpfung.
Insgesamt sind die Maschinen nur förderfähig, wenn eine Mindestauslastung, davon die Hälfte im antragstellenden landwirtschaftlichen Unternehmen, nachgewiesen werden kann.

Gefördert werden Neubauten und Modernisierungen. Förderfähig sind:
• Investitionen in die Direktvermarktung, Verkauf, Verarbeitung, besonders energiesparende Kühlhallen
• Niedrigenergiegewächshäuser
• Mobilställe für alle Tierarten, Junghennen in Bodenhaltung
• Güllebehälter, Güllebehälterabdeckungen, Siloplatten u. Abluftreinigungsanlagen sind grundsätzlich förderfähig
• Um- u. Neubauten von Ställen mindestens nach Anl. 1 für alle Tierarten
• Melkstände, AMS und Hofbefestigung als untergeordnete Investition
• Pferdeställe in Gruppenhaltung

Vorgaben:
• Mindestinvestitionsvolumen 20.000,-€ ; Max.: 1 Mio.
• Es sind bei allen Tierarten Bestandsaufstockungen bis zu Obergrenzen förderfähig
• besondere Anforderungen müssen erfüllt werden.
• Die Höhe des Zuschusses beträgt 20 % bei Ställen für Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde nach Anlage 1 sowie bei Investitionen außerhalb der Tierhaltung; 30 % bei Ställen für Schweine und Geflügel nach Anlage 1und 40 % bei allen Ställen nach Anlage 2. Zusätzlicher Junglandwirtezuschuss von 10% max. 20.000,-€
• Betreuungskosten werden mit 60% bezuschusst.
• Die Antragstellenden Unternehmen müssen Betriebe der Landwirtschaft sein (Einhaltung der steuerlichen Vieheinheiten) und die Antragsteller müssen mindestens 25% Ihrer Umsatzerlöse aus landwirtschaftlichen Betrieben erzielen, der Viehbesatz darf 2GVE/ha nicht überschreiten.
• mindestens 9 Monate Güllelagerkapazität, feste Abdeckung auf neuen Behältern.

Gute Fördermöglichkeiten bestehen  für Biobetriebe, Direktvermarkter, Mobilställe, Niedrigenergiegewächshäuser und Pferdeställe in Gruppenhaltung.

Für nähere Informationen besuchen wir Sie gerne zu einem unverbindlichen Gespräch.

Wenn Sie ca 3x im Jahr über aktuelle Neuerungen zum Agrarinvestitionsförderungsprogramm per e-mail informiert werden möchten, schicken Sie uns eine e-mail mit dem Betreff "Newsletter".


• Die Bewilligung erfolgt nach einem Punktesystem (Ranking).
• Mindestinvestitionsvolumen 20.000,-€ ; Max.: 1 Mio.
• Die Förderung beträgt für Rinderställe nach Anlage 1 und sonstige Maßnahmen die dem Umwelt- und/ oder Klimaschutz dienen 20%; für Milchviehställe nach Anlage 2 und alle übrigen Ställe nach Anlage 1 30%. Alle übrigen Stallbauten nach Anlage 2 können 40% Zuschuss auf das förderfähige Investitionsvolumens erhalten.       Die Betreuungskosten werden mit 60% bezuschusst, wobei es in Niedersachsen keinen Sockelbetrag in Höhe von 6.000, .geben soll.• Die Antragstellenden Unternehmen müssen Betriebe der Landwirtschaft sein (Einhaltung der steuerlichen Vieheinheiten) und die Antragsteller müssen mindestens 25% Ihrer Umsatzerlöse aus landwirtschaftlichen Betrieben erzielen, der Viehbesatz darf im Zieljahr 2GVE/ha nicht überschreiten.
• Für Junglandwirte (jünger als 40 Jahre, Betriebsübernahme innerhalb der letzten 5 Jahre) wird der Zuschuss um 10 % erhöht, jedoch max. 20.000,-€.
• Existenzgründer (Gründung innerhalb der letzten 2 Jahre) können gefördert werden, hier brauchen keine 2 Jahresabschlüsse vorgelegt werden.
• Alle Investitionen sind auch im Rahmen einer erstmaligen Kooperation zwischen zwei landwirtschaftlichen Betrieben möglich. z.B.: Neugründung einer 51a Gesellschaft auch in Form einer Genossenschaft.


Die Anforderungen für die Basisförderung Anlage 1

sind: z. B. der Auslauf bei Milchviehställen wenn keine Sommerweidehaltung zur Verfügung steht, die 6 m² große Abferkelbucht, aber auch einige Erleichterungen (z. B. das Tier-Fressplatz-Verhältnis von 1,5:1 bei Verwendung automatischer Melksysteme). - Die nutzbare Stallfläche muss mind. 5,5 m² je Großvieheinheit betragen. - Bei Stallneubauten müssen die Lauf-/Fressgänge bei Milchkühen mindestens 3,5 m und Laufgänge 2,5 m breit sein, so dass sich die Tiere stressfrei begegnen können. - Förderungsfähig sind Laufställe, die über einen Auslauf für mindestens ein Drittel der Milchkühe (4,5 m²/GV) verfügen. Auf einen Auslauf kann verzichtet werden: • bei regelmäßigem Sommerweidegang und • bei einer Stallmodernisierung, wenn ein Auslauf aufgrund der Stalllage nicht möglich ist und mindestens 7 m²/GV Stallfläche zur Verfügung gestellt werden. - Für jedes Tier ist ein Grundfutterfressplatz bereitzustellen, dessen Breite dazu ausreicht, dass alle Tiere gleichzeitig fressen können. Wenn durch geeignete technische oder manuelle Verfahren die Tiere ständig Zugang zum Futter haben, ist ein Tier-Fressplatz-Verhältnis von maximal 1,2 : 1 zulässig. Werden Melkverfahren angewendet, bei denen die Kühe über den Tag verteilt gemolken werden (z.B. automatische Melksysteme), ist ein Tier-Fressplatz-Verhältnis von maximal 1,5 : 1 zulässig.

Anforderungen an die Haltung von Mastschweinen 
- Der Liegebereich muss ausreichend mit geeigneter trockener Einstreu versehen werden oder mit Tiefstreu versehen werden oder mit einer Komfortliegefläche ausgestattet sein.
- Im Stall müssen für alle Tiere zugänglich mindestens drei verschiedenartige manipulierbare Beschäftigungselemente in einer ausreichenden Anzahl zur Verfügung stehen. Geeignet hierfür sind Holz an Ketten, eine besondere Fütterungstechnik, die die Dauer der Futteraufnahme beim Tier ausdehnt und eine Beschäftigung indiziert, Strohraufen oder vergleichbare Elemente.
- Für Zuchtläufer und Mastschweine muss eine uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche zur Verfügung stehen, die mindestens 20 % größer ist, als nach der TierSchNutztV vorgeschrieben.

Anforderungen an die Haltung von Mastputen
- Der Stall muss gemäß den bundeseinheitlichen Eckwerten für eine freiwillige Vereinbarung zur Haltung von Jungmasthühnern (Broiler, Masthähnchen) und Mastputen, vom 17.09.1999, Anlage 2 Mindestanforderungen für die Putenhaltung, 5 ausgestattet sein.
- Der Stall muss mit einem befestigten Kaltscharrraum bzw. Wintergarten verbunden sein. Stall und Kaltscharrraum bzw. Wintergarten sind mit Vorrichtungen für Rückzugsmöglichkeiten und Beschäftigung (erhöhte Ebenen, Sichtbarrieren, Strohraufen) auszustatten.
- Der Stall muss so bemessen sein, dass die Besatzdichte während der Endmastphase bei Putenhennen max. 35 kg und bei Putenhähnen max. 40 kg Lebendgewicht pro m² nutzbarer Stallfläche nicht überschreitet.
- Der Kaltscharrraum bzw. Wintergarten muss mindestens 800 cm²/Putenhahn und 500 cm²/Putenhenne umfassen und mit geeigneten, ausreichend bemessenen und gleichmäßig verteilten Staubbädern ausgestattet sein.

Anforderungen an die Haltung von Masthühnern
- Die nutzbare Stallfläche muss planbefestigt und ausreichend mit geeigneter trockener Einstreu versehen werden.
- Der Stall muss so bemessen sein, dass die Besatzdichte während der Endmastphase max. 25 kg Lebendgewicht pro m² nutzbarer Stallfläche nicht überschreitet.