Agrarinvestitionsförderungspogramm AFP in Niedersachsen

AFP 2020 Nds:

AFP –neuerung: - 2GV/ha -Grenze aufgehoben bei Verringerung der Tierzahl um mind. 20%.

Die Antragstellung im AFP wird demnächst starten. Für viehhaltende Betriebe gilt, dass der Viehbestand nach Durchführung der Investition 2,0 GV/ha LF nicht überschreiten darf und eine Güllelagerkapazität für mindestens 9 Monate vorhanden sein muss. Neu ist, dass Vorhaben, mit denen eine Verringerung der Tierzahl um mind. 20 % im betreffenden Produktionsverfahren einhergeht, von der 2,0 GV/ha-Grenze befreit sind. Eine Kombination mit anderen Projekten ist dabei nicht möglich.

Maschinen der Aussenwirtschaft werden gefördert wenn sie zu einer deutlichen Emissionsminderung bei Wirtschaftsdüngern oder zu einer deutlichen Verminderung von Umweltbelastungen bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln führen. Förderung von Geräten zur mechanischen Unkrautbekämpfung.
Insgesamt sind die Maschinen nur förderfähig, wenn eine Mindestauslastung, davon die Hälfte im antragstellenden landwirtschaftlichen Unternehmen, nachgewiesen werden kann.

Gefördert werden Neubauten und Modernisierungen. Förderfähig sind:
• Investitionen in die Direktvermarktung, Verkauf, Verarbeitung, besonders energiesparende Kühlhallen
• Niedrigenergiegewächshäuser
• Mobilställe für alle Tierarten, Junghennen in Bodenhaltung
• Güllebehälter, Güllebehälterabdeckungen, Siloplatten u. Abluftreinigungsanlagen sind grundsätzlich förderfähig
• Um- u. Neubauten von Ställen mindestens nach Anl. 1 für alle Tierarten
• Melkstände, AMS und Hofbefestigung als untergeordnete Investition oder AMS wenn Sie besonders energiesparend sind
• Pferdeställe in Gruppenhaltung
• wassersparende Bewässerungsanlagen, Investitionen zum Bau von Speicherbecken, Investitionen zur Nutzung von aufbereitetem Wasser, die sich nicht auf    den Grund- oder Oberflächenwasserkörper auswirken      "neu"

 

Vorgaben:
• Mindestinvestitionsvolumen 20.000,-€ ; Max.: 1,5 Mio.
• Es sind bei allen Tierarten Bestandsaufstockungen  förderfähig
• besondere Anforderungen müssen erfüllt werden.
• Die Höhe des Zuschusses beträgt 20 % bei Ställen für Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde nach Anlage 1 sowie bei Investitionen außerhalb der Tierhaltung; 30 % bei Ställen für Schweine und Geflügel nach Anlage 1und 40 % bei allen Ställen nach Anlage 2. Zusätzlicher Junglandwirtezuschuss von 10% max. 20.000,-€
• Betreuungskosten werden mit 60% bezuschusst.
• Die Antragstellenden Unternehmen müssen Betriebe der Landwirtschaft sein (Einhaltung der steuerlichen Vieheinheiten) und die Antragsteller müssen mindestens 25% Ihrer Umsatzerlöse aus landwirtschaftlichen Betrieben erzielen, der Viehbesatz darf 2GVE/ha nicht überschreiten.
• mindestens 9 Monate Güllelagerkapazität, feste Abdeckung auf neuen Behältern.

Gute Fördermöglichkeiten bestehen  für Biobetriebe, Direktvermarkter, Mobilställe, Niedrigenergiegewächshäuser und Pferdeställe in Gruppenhaltung.

Für nähere Informationen besuchen wir Sie gerne zu einem unverbindlichen Gespräch.

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• Die Bewilligung erfolgt nach einem Punktesystem (Ranking).
• Für Junglandwirte (jünger als 40 Jahre, Betriebsübernahme innerhalb der letzten 5 Jahre) wird der Zuschuss um 10 % erhöht, jedoch max. 20.000,-€.
• Existenzgründer (Gründung innerhalb der letzten 2 Jahre) können gefördert werden, hier brauchen keine 2 Jahresabschlüsse vorgelegt werden.
• Alle Investitionen sind auch im Rahmen einer erstmaligen Kooperation zwischen zwei landwirtschaftlichen Betrieben möglich. z.B.: Neugründung einer 51a Gesellschaft auch in Form einer Genossenschaft.